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Projekt:

AsviLoc Plus startete im April 2009 und die geplante Projektdauer ist 36 Monate. Das Projekt besteht aus den folgenden Work Packages („WPs“):

 

WP 1 – Transnationales Projektmanagement und Koordination

Die Projektpartner errichten zwei Ausschüsse („Steering Committee“ – SC und „Permanent Table“ – PT), um ein funktionierendes transnationales Projektmanagement sowie die administrativen und wissenschaftlichen Aktivitäten sicherzustellen. Hinsichtlich des administrativen/finanziellen Managements ist vorgesehen, ein SC einzurichten, das die Effizienz und die korrekte Durchführung der Finanzierung und Kommunikation sicherstellt. Eine laufende Überwachung des Projektfortschritts unter Zuhilfenahme messbarer Größen soll den jeweiligen Projektstand evaluieren und etwaigen Korrekturbedarf feststellen. Hinsichtlich der technischen und wissenschaftlichen Aktivitäten wird ein PT aufgestellt, der koordinierende Funktionen erfüllt und Inputs zu den einzelnen Projektinhalten der Kernaktivitäten liefern soll.

 

WP 2 – Kommunikation und Dissemination

Das Projekt entwickelt einen Kommunikationsplan auf zwei unterschiedliche Ebenen:

Interne Kommunikation: Aktivitäten zur Ermöglichung eines konstanten Informationsflusses innerhalb der Partnerschaft und innerhalb der regionalen Laboratorien, die im Wege des Intranets und des Netzwerkforums aufgebaut werden sollen.

Externe Kommunikation: Aktivitäten zur Verbreitung des Projektoutputs und der Resultate in Richtung der sozio-ökonomischen und institutionellen Ziel­gruppen in Form eines halbjährlichen Newsletters, halbjährlicher Zeitungen und Links zu bereits existierenden Innovationsnetzwerken. Weiters ist die Erhöhung der öffentlichen Wahrnehmung von Südosteuropa als wachsende innovationsstarke Region anzustreben.

 

WP 3 – Lokales und transnationales Networking

Das Workpackage 3 sieht die Errichtung von regionalen Laboratorien vor, die durch Schlüsselinnovationsakteure aufgebaut werden, um Innovations-Know-how zu fördern. Innerhalb der regionalen Labors haben die regionalen Entwicklungsagenturen eine zentrale Rolle als Vermittler zwischen Innovationsbedarf, Innovationsangebot und den jeweiligen Institutionen.

Später sollen die regionalen Labors eine Erhebung durchführen, die auf den bestehenden Daten aus den jeweiligen Regionen basiert, wo bereits regionale Innovationsprogramme („Regional Programmes of Innovation Actions – RPIA“) installiert wurden. Damit soll der Startpunkt für eine Schwachstellenanalyse und die Lokalisierung von Innovationsbedürfnissen gesetzt werden.

 

WP 4 – Erhöhung des Humankapitals und Awareness

Im Zusammenhang mit ständiger Entwicklung und kontinuierlicher Verbesserungsprozesse ist Innovation immer ein Thema. Hierbei sind im speziellen die Fähigkeiten der Mitarbeiter bei den Entwicklungsagenturen angesprochen.

Zudem kommt den Agenturen eine bedeutende Rolle als Moderator zur Stärkung des regionalen Innovationssystems zu, indem sie bei der Steuerung des Innovationsprozesses den Bekanntheitsgrad erfolgreicher Modelle verbreitern und Strategien verbessern.

Die Steigerung von Kompetenz und Know-how der RDA Mitarbeiter in Bezug auf Innovationsthemen soll in erster Linie über einen Erfahrungs- und Know-how-Austausch, primär zwischen den involvierten Partnerorganisationen erfolgen. Dies soll auf der Basis von Austauschmodalitäten, durch Studienreisen und –besuche erfolgen. Ziel ist es, Schwachpunkte, die durch Analysen der verschiedenen regionalen Innovationsprogramme ans Tageslicht treten, zu beseitigen.

 

WP 5 – Pilotaktionen für ein transnationales Innovationssystem

Dieses Workpackage sieht die Errichtung und das Testen von Aktivitäten vor, die dazu geeignet sind, das Verständnis und das Wissen über Innovationsaspekte in der Region Südosteuropa zu erhöhen. Die Aktivitäten werden dabei so gewählt, damit diese den Bedürfnissen verschiedener Zielgruppen entsprechen und die Innovationsidee den Bürgern, den Unternehmern (Pilotprojekte für innovative Unternehmer) und den öffentlichen Einrichtungen (Pilotprojekte für die Entwicklung regionaler Innovationspolitiken unter Einbindung von policy makers auf allen Ebenen) näher gebracht wird. Aufgabe der RDAs ist, den Bedarf nach Innovation den policy makers zu vermitteln und einen Beitrag zur Schaffung innovativer Politiken und Programme zu leisten.

 

WP 6 – Strategie für ein transnationales Innovationssystem

Das WP6 leistet, ausgehend von den Projektergebnissen und unter Einbeziehung der Rolle der RDAs als Hauptakteure im lokalen Inno­vationssystem durch Kooperation und im Aufsetzen eines transnationalen In­novationssystems, folgende Beiträge:

  • Nutzung der Erfahrungen der RDAs als added value bei der Entwick­lung von Innovationspolitiken
  • Errichten nachhaltiger Koordinationsmechanismen für RDA Aktivitäten

In diesem Rahmen werden die Projektpartner ein gemeinsames Memorandum of Understandig (MoU) und einen RDA Innovations-Aktionsplan 2015 erarbeiten.

Das MoU wird die gemeinsame Sichtweise und Perspektiven zur Errichtung eines europäischen Innovationsrahmens beschreiben und ist an die europäischen policy makers zur Schärfung der Kohäsionspolitik für die Periode 2014 — 2020 adressiert.

Der RDA Innovation Action Plan 2015 richtet sich an die RDAs, in kooperativer Weise zusammenzuarbeiten, Informationsverständnis- und -austausch zu ermöglichen, spezifische Aktivitäten und Werkzeuge zu planen und diese während der nächsten EU-Programmplanungsperiode einzusetzen.